Neue Köpfe im Steuerungskreis
Viele Wechsel im strategischen Gremium der Region
Nachdem im Jahr 2024 durch die Neuwahl der Bürgermeister in Gütersloh und Verl bereits zwei neue Mitglieder im Steuerungskreis begrüßt werden konnten, kamen in der ersten Sitzung der Wahlperiode gleich fünf neue Hauptverwaltungsbeamte hinzu.
Dr. Christiana Bauer, die als Oberbürgermeisterin der Stadt Bielefeld den Staffelstab von Pit Clausen übernommen hat, sieht die Regiopolregion als Grundlage einer starken, vernetzten Region. „Im pragmatischen Zusammenwirken der dreizehn Partnerkommunen können Lösungen entwickelt werden, die für einzelne Kommune alleine nicht umsetzbar sind. So ist man gemeinsam groß und schafft Mehrwerte für die Bürgerinnen und Bürger“.
„Viele Herausforderungen - von Wirtschaft, Mobilität über Wohnraum bis Klimaschutz - lassen sich einfacher gemeinsam im Schulterschluss der Nachbarkommunen lösen. Wir setzen auf interkommunale Zusammenarbeit auf Augenhöhe, auf freiwillige Partnerschaft statt Konkurrenz und auf praktische Lösungen, die allen Bürgerinnen und Bürgern zugutekommen.“
Die neuen Mitglieder im Steuerungskreis knüpfen dabei an einen Grundgedanken an, der die Regiopolregion seit Jahren prägt: Enge Zusammenarbeit, pragmatisch und lösungsorientiert. Auch aus den Mitgliedskommunen wird der Nutzen dieser Kooperation betont. Anke Theisen, Bürgermeisterin der Stadt Herford unterstreicht die Wirkung gemeinsamer Stärke und gemeinsamer Perspektiven: „Gemeinsam groß und gemeinsam erfolgreich!“ Peter Heepmann, Bürgermeister der Stadt Oerlinghausen, beschreibt die Regiopolregion als „Grundgerüst einer eng vernetzten Kommunallandschaft“ – ein Ansatz, der Zusammenarbeit vor Konkurrenz stellt und damit zielführende Lösungen wahrscheinlicher macht.
Stefan Böske sieht als neuer Bürgermeister der Widukindstadt Enger in der Regiopolregion vor allem ein Netzwerk, in dem Ideen reifen und Projekte Wirkung entfalten können: Der Austausch helfe, Themen wie Mobilität, Wirtschaft und Lebensqualität über Stadtgrenzen hinweg weiterzuentwickeln. Und Olaf Junker aus Schloß Holte-Stukenbrock verweist auf konkrete Mehrwerte: Durch gemeinsame Strategien und effizientere Nutzung von Ressourcen werde die Sichtbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Region gestärkt – Vorteile, die „jede einzelne Kommune allein nicht erreichen könnte“.
Mit der neuen Besetzung ist der Steuerungskreis damit nicht nur personell neu konstituiert. In der ersten gemeinsamen Sitzung am 03. März wurden die inhaltlichen Schwerpunkte für die kommende Wahlperiode diskutiert und neu gesetzt. Durch die wichtigen Richtungsentscheidungen sind auch die Leitplanken für die praktische Zusammenarbeit in der Regiopolregion Bielefeld gelegt.