Klimaresiliente Region OWL
Gemeinsam vorsorgen, Risiken reduzieren
Starkregen, Hitze und Extremwetter stellen Kommunen und Unternehmen in Ostwestfalen-Lippe zunehmend vor neue Herausforderungen. Das Projekt „Klimaresiliente Region OWL“ bündelt deshalb Kräfte aus Regionalentwicklung, Forschung, Kreisen und Kommunen, um die Region systematisch widerstandsfähiger gegenüber Klimafolgen zu machen.
Partner sind die OstWestfalenLippe GmbH, die Technische Hochschule OWL, das Fraunhofer IOSB-INA sowie die Fachhochschule des Mittelstands. Außerdem sind alle Kreise der Region sowie die Stadt Bielefeld und zwölf weitere Kommunen an Bord. Das Projekt ist im Januar 2026 mit einer Laufzeit von drei Jahren gestartet. Aus der Regiopolregion Bielefeld – die die Fördermittelbewerbung sehr aktiv begleitet und unterstützt hat – sind neben Bielefeld selbst Bad Salzuflen, Halle, Leopoldshöhe, Schloß-Holte Stukenbrock, Steinhagen und Werther beteiligt.
Klimaspeicher als zentrale Wissensplattform
Herzstück ist ein digitaler Klimaspeicher, der Projekte, Planungsdaten und Geoinformationen in einer Graphdatenbank bündelt und über ein KI-gestütztes System zugänglich macht. Verwaltungen, Unternehmen und Bürger:innen erhalten so schnell belastbare Informationen für Planung und Umsetzung. Bestehende kommunale Systeme werden integriert statt ersetzt – für effiziente Prozesse und bessere Entscheidungen auf Basis gemeinsamer Daten.
Regional handeln, gemeinsam umsetzen
Pilotprojekte, interkommunale Kooperationen und Beteiligungsformate stärken die Zusammenarbeit und beschleunigen die Umsetzung vor Ort. Wissenschaftliche Analysen sichern die Wirksamkeit der Maßnahmen ab.
So werden Klimarisiken reduziert, Ressourcen gebündelt und OWL Schritt für Schritt zu einer klimaresilienten Region entwickelt.